Mr. Smith geht nach Washington

Mr. Smith Goes to Washington comedy, drama
Kinostart 19.10.1939
Schauspieler Jean Arthur, James Stewart, Claude Rains, Edward Arnold, Guy Kibbee, Thomas Mitchell, Eugene Pallette, Harry Carey, Astrid Allwyn, Porter Hall, William Demarest, Brooks Benedict, Wade Boteler, Al Bridge, Eddy Chandler, George Chandler, Edmund Cobb, Maurice Costello, Mary Gordon, Louis Jean Heydt, Olaf Hytten, Eddie Kane, Donald Kerr, Milton Kibbee, Evalyn Knapp, Margaret Mann, Lafe McKee, Bert Moorhouse, William Newell, Fred 'Snowflake' Toones, Robert Walker, Beulah Bondi, H.B. Warner, Ruth Donnelly, Grant Mitchell, Pierre Watkin, Charles Lane, Dick Elliott, Billy Watson, Delmar Watson, Johnny Russell, Harry Watson, Garry Watson, Larry Simms, H.V. Kaltenborn, Erville Alderson, Stanley Andrews, William Arnold, Sam Ash, Edwin August, Frank Austin, Harry A. Bailey, Ed Brewer, Harlan Briggs, Tommy Bupp, Frederick Burton, Ken Carpenter, Jack Carson, Burr Caruth, Maurice Cass, Allan Cavan, Dora Clement, Dorothy Comingore, Hal Cooke, George Cooper, Jack Cooper, Nick Copeland, Anne Cornwall, Gino Corrado, Alec Craig, Beatrice Curtis, Dulcie Day, Vernon Dent, Clyde Dilson, Neal Dodd, Ann Doran, Helen Jerome Eddy, Jack Egan, Douglas Evans, Eddie Fetherston, Mabel Forrest, Byron Foulger, Jack Gardner, Frances Gifford, June Gittelson, Lorna Gray, Harry Hayden, John Ince, Lloyd Ingraham, Frank Jaquet, Dickie Jones, Robert Emmett Keane, Joe King, Wright Kramer, Vera Lewis, Arthur Loft, Hank Mann, Eric Mayne, Philo McCullough, Matt McHugh, George McKay, James McNamara, Robert Middlemass, James Millican, Charles R. Moore, Gene Morgan, Alex Novinsky, Frank O'Connor, Frank Puglia, Ed Randolph, Jack Richardson, Russell Simpson, Walter Soderling, Harry Stafford, Wyndham Standing, Paul Stanton, Count Stefenelli, Robert Sterling, Craig Stevens, Carl Stockdale, Dub Taylor, Ferris Taylor, Arthur Thalasso, Victor Travers, Laura Treadwell, John Tyrrell, Myonne Walsh, Lloyd Whitlock, Dave Willock, Florence Wix
Produktionsland USA
Genre Drama, Komödie
Regie Frank Capra
Produktion Frank Capra
Drehbuch Sidney Buchman, Lewis R. Foster
IMDB 8.2 (95033 Stimmen) Metascore 73
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Cover: Mr. Smith geht nach Washington
In Washington stirbt Samuel Foley, der Senator eines nicht genannten Bundesstaates. Dessen Kollege, Senator Paine, gibt die Nachricht an Gouverneur Hubert „Happy“ Hopper weiter, der das Recht hat, bis zur nächsten Wahl einen Nachfolger Foleys zu benennen, und der sich in dieser Angelegenheit mit dem Medienmagnaten Jim Taylor bespricht. Taylor, der dank seiner Macht über die Medien und Wirtschaft den Bundesstaat beherrscht und Hopper nach Belieben kontrollieren kann, ist in den Bau eines Staudammes verwickelt, der zwar eigentlich nicht gebraucht wird, aber Unsummen an Steuergeldern verschlingt. Deshalb beauftragt er Hopper, einen Ersatz für Senator Foley zu finden, der zum einen nicht in die Machenschaften um den Staudamm verwickelt ist und zum anderen leicht auf Kurs gebracht werden kann. Nachdem Hopper einige Kandidaten aus politischen Gründen verworfen hat, schlagen ihm seine Kinder Jefferson Smith als idealen Kandidaten vor. Smith, ein unbedarfter, leichtgläubig-naiver Pfadfinderführer, ist eine lokale Berühmtheit, der Senator Paine, einen alten Freund seines Vaters, bewundert. Nach einigem Zureden ist Smith schließlich bereit, nach Washington zu gehen und den Posten zu übernehmen.

In Washington angekommen, bereitet die Presse Smith allerdings einen bösen Empfang und macht ihn lächerlich, was ihn dazu bringt, sein Amt niederlegen zu wollen. Paine überredet Jefferson Smith dazu, zu bleiben und für die Einrichtung eines nationalen Jugendcamps zu kämpfen. Mit Hilfe seiner zynischen Assistentin Clarissa Saunders, die er von seinem Vorgänger übernommen hat, bereitet Smith seine Eingabe an den Senat vor. Als Platz für die Errichtung des Jugendcamps hat Smith jedoch ausgerechnet Willets Creek vorgesehen, wo Jim Taylor und Senator Paine ihren Staudamm bauen wollen. Clarissa Saunders empfindet zunehmend Sympathie für den unerfahrenen Senator und klärt Smith über die Machenschaften auf. Taylor und Paine versuchen mit allen Mitteln, Smith den Standort Willets Creek auszureden. Doch der Idealist erweist sich als unbestechlich.

Als er die Sache öffentlich machen will, wird er von Senator Paine beschuldigt, selbst Grund am Willets Creek erworben zu haben, um damit Geld zu machen. Zeugen und gefälschte Dokumente tauchen zum Beweis der Vorwürfe auf. Desillusioniert will Smith nun endgültig Washington verlassen, aber Clarissa Saunders, die dank Jefferson Smith wieder an das Gute im Menschen glaubt und sich in ihn verliebt hat, beschwört ihn, in Washington zu bleiben und zu kämpfen. Die einzige Chance, die Smith noch hat, ist der Filibuster. Er tritt vor den Senat und beginnt eine Dauerrede, mit der er die Öffentlichkeit und den Senat überzeugen will.

Doch Jim Taylor bietet die gesamte Macht seiner Medien auf, um seinen Staat von den Nachrichten aus Washington abzuschneiden und die von ihm gewünschte Sicht der Dinge unter das Volk zu bringen. Hingegen arbeiten die Kinder im ganzen Land daran, Smith zu helfen, und verteilen die von Smith herausgegebene Pfadfinderzeitung. Dabei werden sie von Taylors Mannen gewaltsam gehindert. Als es zu Verletzten kommt, drängen Clarissa und seine Mutter Smith zur Aufgabe. Zudem werden Körbe von Briefen gegen Smith in den Senat geliefert. Bevor Jefferson Smith nach fast 24 Stunden Dauerrede zusammenbricht, erinnert er Senator Paine an die Zeiten, in denen dieser zusammen mit Smiths Vater „für die verlorene Sache“ gekämpft hat. Paine wird der Verrat seiner Ideale bewusst, er versucht Selbstmord zu begehen, wird aber davon abgehalten. Dann gesteht Paine vor dem versammelten Senat seine Schuld, während der bewusstlose Smith unter Jubelrufen hinausgetragen wird.


Quelle: Wikipedia - Mr. Smith geht nach Washington


Andre Schneider