Für eine Handvoll Dollar

Per un pugno di dollari western
Kinostart 18.01.1967
Schauspieler Clint Eastwood, Marianne Koch, Gian Maria Volonté, Wolfgang Lukschy, Sieghardt Rupp, Joseph Egger, Antonio Prieto, Daniel Martín, Benito Stefanelli, Bruno Carotenuto, Aldo Sambrell, Mario Brega, Raf Baldassarre, Luis Barboo, Frank Brana, José Canalejas, Juan Cortés, José Riesgo, Enrico Maria Salerno, Fernando Sánchez Polack, Umberto Spadaro, Harry Dean Stanton, José Calvo, Margarita Lozano, Nino Del Arco, Frank Kalvow, Antonio Molino Rojo, Antonio Moreno, José Orjas, Manuel Pena, Julio Pérez Tabernero, Nosher Powell, Lorenzo Robledo
Produktionsland Italy, Spain, West Germany
Genre Western
Regie Sergio Leone
Produktion Arrigo Colombo, Giorgio Papi
Drehbuch Adriano Bolzoni, Akira Kurosawa, Clint Eastwood, Fernando Di Leo, Sergio Leone, Duccio Tessari
IMDB 8 (165254 Stimmen) Metascore 65
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Cover: Für eine Handvoll Dollar
Ein einsamer Reiter nähert sich dem abgelegenen Wüstenort San Miguel in New Mexico, einem heruntergekommenen Flecken, dessen Bewohner korrupt und grausam zu sein scheinen. San Miguel wird von zwei rivalisierenden Schmuggler-Familienclans beherrscht, den angloamerikanischen Baxters, angeführt von Sheriff Baxter, und den mexikanischen Rojos, die von dem ebenso eitlen wie brutalen Ramón angeführt werden. Der Fremde wird Zeuge einer Misshandlung eines kleinen Jungen und seines Vaters durch eine Bande von Schurken, eine Frau wird ganz offenbar gefangen gehalten. Niemand mischt sich ein. Die Einheimischen schauen höchstens verstohlen und aus sicherer Entfernung hinter ihren Gardinen hervor. Eine Schlinge baumelt an einem Baum, die nichts Gutes vermuten lässt. Nur der Glöckner versucht den Fremden anzusprechen, der jedoch einsilbig bleibt, was sich auch nicht ändert, als ihn einige Männer zu verhöhnen suchen. Daraufhin schießen sie dem Maultier des Fremden zwischen die Beine und finden das urkomisch. Das verschreckte Tier flüchtet panisch und der Fremde findet Halt an einem Schild über einer Bar. Deren Wirt Silvanito, ein freundlicher Mann, bewirtet den unverhofften Gast, legt ihm aber gleichzeitig nahe, San Miguel lieber wieder zu verlassen. Nur wenn es ihm nichts ausmache, zu töten, fände er schnell einen Job, fügt er resignierend hinzu. Der Fremde meint zu Silvanito, wenn auf der einen Seite die Baxters ständen und auf der anderen die Rojos, sei sein Platz wohl in der Mitte.

Zunächst heuert er als Killer bei Don Miguel Benito Rojo an und tötet vier Handlanger der Baxters. Als eine von Soldaten der mexikanischen Armee streng bewachte Postkutsche in der Stadt Halt macht, steht die Frage im Raum, welche Fracht die Kutsche geladen hat. Als das Gefährt am nächsten Morgen seine Reise fortsetzt, folgt ihr der Fremde zusammen mit Silvanito. So werden sie Zeuge, wie die Rojos, die Uniformen von US-Offizieren tragen, bei einer Rast der Kutsche am Rio Bravo zusammen mit ihrer Bande eine Schießerei anzetteln, nachdem sie zuvor bereits einen Trupp amerikanischer Soldaten getötet haben, und die Kisten mit Gold erbeuten. Alle die Kutsche begleitendenden Soldaten finden den Tod. Die Leichen der getöteten amerikanischen und mexikanischen Soldaten lassen sie liegen, um so vorzutäuschen, dass diese sich gegenseitig umgebracht hätten. Nach dieser schlimmen Tat kehren Ramon und seine Sinnesgenossen nach San Miguel zurück und tun so, als sei ihnen Gewalt zuwider und an einem friedlichen Miteinander mit den Baxters gelegen. Der Fremde beginnt nun damit, die verfeindeten Familien gegeneinander auszuspielen und mit ihnen ein perfides Spiel zu treiben, indem er ihnen abwechselnd anbietet, für sie zu arbeiten und ihnen Fallen stellt. Für jeden Verrat kassiert er eine Handvoll Dollar. Im Beisein von Silvanito platziert der Fremde die Leichen zweier Offiziere auf dem Friedhof, um die Clans glauben zu lassen, diese hätten das Massaker am Rio Bravo überlebt. Die Folge ist, dass es zwischen den verfeindeten Clans zu einer wilden Schießerei auf dem Friedhof kommt. Währenddessen durchsucht der Fremde das Lager der Rojos nach dem Gold und stößt dabei auf die gefangene Marisol, die von ihrem Mann beim Pokern an Ramón verspielt wurde. Er übergibt sie den Baxters. Da die Rojos aber inzwischen Antonio, den Sohn der Baxters, in ihrer Gewalt haben, findet ein Austausch statt. Der Fremde muss mit ansehen, dass Marisol gegen ihren Willen zu Ramón Rojo zurückkehren muss. Mittels einer List gelingt es ihm erneut, nicht nur Marisol, sondern auch ihren Mann und den kleinen Sohn, der als Geisel dient, zu befreien und den Verdacht auf die Baxters zu lenken. Marisol ist auf den Rat des Fremden hin in die nahen Wälder geflohen.

Als Ramón Rojo klar wird, dass der Fremde Marisol zur Flucht verholfen hat, lässt er ihn foltern, da er die schöne Frau um jeden Preis zurückhaben will. Der Fremde kann jedoch in der folgenden Nacht fliehen und steckt dabei das Anwesen der Rojos in Brand. Die Rojos vermuten dahinter die Baxters und ermorden die gesamte Familie. Der Fremde wird in einem Sarg aus dem Ort in ein Versteck gebracht, wo er sich von seinen Verletzungen erholen kann und kehrt dann nach San Miguel zurück, wo er mit den Rojos und speziell mit Ramón abrechnet.


Quelle: Wikipedia - Für eine Handvoll Dollar


Andre Schneider