Fluchtpunkt San Francisco

Vanishing Point action, crime, thriller
Kinostart 13.03.1971
Schauspieler Barry Newman, Dean Jagger, Paul Koslo, Anthony James, Karl Swenson, Lee Weaver, Cherie Foster, John Amos, Val Avery, Charlotte Rampling, Cleavon Little, Victoria Medlin, Robert Donner, Timothy Scott, Gilda Texter, Arthur Malet, Severn Darden, Delaney & Bonnie & Friends, Valerie Kairys, Tom Reese, Owen Bush, Rita Coolidge, David Gates, Bruce Rhodewalt, Meg Wyllie
Produktionsland USA, UK
Genre Action, Krimi, Thriller
Regie Richard C. Sarafian
Produktion Norman Spencer
Drehbuch Guillermo Cabrera Infante
IMDB 7.3 (23396 Stimmen) Metascore
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Cover: Fluchtpunkt San Francisco
Kowalski soll ein Auto von Denver nach San Francisco überführen. Der Ex-Rennfahrer wettet, dass er die vor ihm liegende Strecke von etwa 2.000 km innerhalb von fünfzehn Stunden zurücklegen kann. Eine Herausforderung, die er zum Einen durch die Einnahme von Amphetaminen zu bewältigen hofft. Außerdem kann er ihr aber auch nur dann gerecht werden, wenn er sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält und dem 7,2-l-V8-Motor (440 cui) des weißen 1970er Dodge Challenger R/T freien Lauf lässt.

Wegen seiner Fahrweise wird Kowalski im Laufe seiner Fahrt durch den Südwesten der USA immer intensiver von der Polizei verfolgt (der er gemäß Rückblenden früher selbst angehört hatte). Auf seiner Seite hat Kowalski insbesondere den blinden Radio-Diskjockey Super Soul, der den Polizeifunk abhört und den von ihm als „letzten amerikanischen Helden“ bezeichneten Flüchtigen über den Äther immer wieder vor geplanten Polizeiaktionen warnen kann. Jedenfalls so lange, bis Super Soul gewaltsam zum Schweigen gebracht wird. Entlang seiner Strecke bekommt Kowalski aber auch Hilfe von einem Motorradfahrer, Angehörigen einer Hippie-Kommune und anderen Personen. In einer späteren Szene wird auch ein Zeitungsausschnitt gezeigt, in dem Bezug auf den tödlichen Surfunfall seiner Freundin Vera vor fünf Jahren genommen wird.

Letztendlich erreicht Kowalski sein Ziel allerdings nicht, da er selbstmörderisch in eine Straßensperre rast. Viele glaubten, Kowalski habe dies mit Absicht getan, denn man sah ein Lächeln des Hauptdarstellers. Jedoch räumte Barry Newman einst in einem Interview mit diesem Irrglauben auf, indem er sagte: „Kowalski lächelte weil er dachte, er käme knapp an der Straßensperre vorbei und hätte damit freie Fahrt … er wusste nicht, dass er in den Tod rast.“

Sarafian sagte in einem Interview, dass er ein anderes Ende geplant habe. Das Licht zwischen den Planierschilden sollte ein Tor in eine andere Welt darstellen, in die Kowalski beim Zusammenstoß eintritt (vgl. The Doors' Break on Through (To the Other Side)).


Quelle: Wikipedia - Fluchtpunkt San Francisco


Andre Schneider