Dead Man

Dead Man drama, fantasy, western
Kinostart 10.05.1996
Schauspieler Johnny Depp, Gary Farmer, Crispin Glover, Lance Henriksen, Michael Wincott, Eugene Byrd, John Hurt, Robert Mitchum, Iggy Pop, Gabriel Byrne, Jared Harris, Mili Avital, Billy Bob Thornton, Alfred Molina, Jimmie Ray Weeks, Mark Bringleson, John North, Peter Schrum, Mike Dawson, Michelle Thrush, Gibby Haynes, George Duckworth, Thomas Bettles, Daniel Chas Stacy, Todd Pfeiffer, Leonard Bowechop, Cecil Cheeka, Michael McCarty, Mickey McGee
Produktionsland USA, Germany, Japan
Genre Drama, Fantasy, Western
Regie Jim Jarmusch
Produktion Demetra J. MacBride
Drehbuch Jim Jarmusch
IMDB 7.7 (81225 Stimmen) Metascore 62
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Cover: Dead Man
Der Film beschreibt die letzten Tage des jungen William Blake, der 1876 mit dem Zug von Cleveland in den Westen reist, um eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Der Zielort heißt Machine, die Endstation der Bahnstrecke. Am Ende der Straße des völlig heruntergekommenen Ortes liegt die riesige Fabrik, bei der Blake seine Stelle antreten will. Man jagt ihn jedoch davon, da der Posten inzwischen vergeben ist. Er trifft auf die ehemalige Prostituierte Thel und übernachtet bei ihr. Als dann plötzlich ihr Ex-Verlobter auf der Türschwelle erscheint und sie ihm zu verstehen gibt, dass sie ihn niemals geliebt habe, zieht dieser seine Pistole und feuert einen Schuss auf Blake ab. Der Schuss trifft jedoch die sich dazwischenwerfende Thel, dringt durch ihr Herz hindurch in Blake ein und verwundet ihn. Blake erschießt nach zwei unbeholfenen Versuchen den Mann und flieht auf dessen Pferd. Der Mann, den Blake erschossen hat, ist der jüngste Sohn des Fabrikbesitzers, der nun drei Kopfgeldjäger anheuert und ein Kopfgeld auslobt.

Ein indianischer Einzelgänger namens Nobody findet den bewusstlos zusammengebrochenen Blake und behandelt ihn. Er kann jedoch die Kugel, die in Blakes Brust steckt, nicht entfernen. Später erzählt Nobody Blake seine Lebensgeschichte: Weiße hätten ihn im Kindesalter als Jahrmarktsattraktion nach Europa verschleppt. Nobody hat einen weiteren Namen, Exhibitchee, was in der Übersetzung aus dem Indianischen der, der laut redet und nichts sagt bedeute.

Blake wird von Nobody für eine Reinkarnation des englischen Malers und Dichters William Blake gehalten, dessen Werke Nobody in England kennengelernt hat und den er verehrt. Die Verfolger werden immer zahlreicher und die ausgesetzte Belohnung steigt. Nobody und er behaupten sich auf ihrer Flucht erfolgreich gegen sie verfolgende Kopfgeldjäger und Wegelagerer. Dabei wird aus dem biederen, naiven Buchhalter ein mehrfacher und im Lauf der Zeit auch kaltblütiger Todesschütze. Kurz bevor die beiden sich von den Verfolgern absetzen und eine große Indianersiedlung erreichen, verletzt erneut eine Gewehrkugel Blake an der Schulter. Blake wird immer schwächer und beginnt zu halluzinieren. Von Nobody wird Blake in ein Kanu gebettet und aufs offene Meer hinausgeschoben. Er dämmert vor sich hin und ist kaum mehr bei Bewusstsein, als ein hartnäckiger Verfolger den Strand erreicht. Blake kann nur noch zusehen, wie der Verfolger und Nobody sich gegenseitig erschießen.


Quelle: Wikipedia - Dead Man


Andre Schneider