Bärenbrüder

Brother Bear animation, adventure, comedy
Kinostart 31.10.2003
Schauspieler
Produktionsland USA
Genre Abenteuer, animation, Komödie
Regie Aaron Blaise, Robert Walker
Produktion Chuck Williams
Drehbuch Steve Bencich, Ron Friedman
IMDB 6.8 (80171 Stimmen) Metascore 48
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Cover: Bärenbrüder
Ende der Eiszeit in Nordamerika. Kenai lebt mit seinen zwei älteren Brüdern Sitka und Denahi in einem Inuit-Stamm und soll, wie es Tradition im Stamm ist, demnächst sein hölzernes Totem erhalten, das ihn für den Rest seines Lebens begleiten wird. Doch mit seinem Symbol, dem Totem der Liebe, einem Bären, ist Kenai unzufrieden. Seine Brüder hatten allesamt ein „männlicheres“ Totem bekommen. Denahi lacht Kenai aus, aber Sitka versucht ihm zu erklären, dass er ein sehr wertvolles und mächtiges Totem hat. Kenai kann nicht verstehen, was ein Bär mit ihm zu tun haben könnte, da dieses Totem für „Liebe“ steht und Kenai sich dadurch weniger als Mann fühlt.

Als sich ein Bär mit einem Korb voller von den Brüdern gefangener Fischen davonmacht, macht man Kenai Vorwürfe, da er zuvor nicht auf seine Brüder gehört hatte und den Korb mit einem Seil an einem Baum in Sicherheit gebracht hatte. Kenai macht sich deshalb selbst auf, die Fährte des Bären zu verfolgen. Sein Bruder Sitka macht sich um ihn Sorgen und folgt ihm nach. Wenig später kommt es zum Kampf zwischen Kenai und dem Bären. In einer aussichtslos erscheinenden Situation kommt gerade rechtzeitig Sitka hinzu und rettet ihn vor dem Bären, indem er sein Leben opfert. Wild entschlossen, seinen Bruder zu rächen, macht sich Kenai einige Zeit später auf die Jagd nach dem Bären, der Kenais Meinung nach Schuld am Tod von Sitka hat. Nachdem Kenai den Bären schließlich getötet hat, erscheinen seltsame bunte Lichter: Die großen Geister greifen ein und verwandeln Kenai in einen Grizzlybären, um ihm zu zeigen, was Toleranz und Freundschaft bedeuten. Als Bär begegnet Kenai den zwei Elchen Benny und Björn sowie dem kleinen Koda, der seine Mutter sucht und zum jährlichen Lachsfang unterwegs ist. Er weicht Kenai nicht mehr von der Seite und sieht ihn als seinen großen Bruder an. Kenai nutzt Koda aus, um zurück zu dem Berg zu gelangen, auf dem die Geister wachen. Denn nur dort, so denkt er, kann er zurückverwandelt werden. Doch Kenai entdeckt bald selbst brüderliche Gefühle für Koda und beschützt ihn vor Gefahren. Die zwei wandern in die Richtung des Berges, stets verfolgt vom dritten Bruder Denahi, der sich wiederum anschickt, den totgeglaubten Kenai zu rächen.

Gemeinsam treffen Kenai und Koda in der Nähe des Berges eine Gruppe Bären, die an einem Fluss Lachse fangen. Kenai lernt endlich, dass Bären keine Bestien sind, jedoch erfährt er auch, dass Kodas Mutter der Bär ist, den er zuvor selbst getötet hat. Kenai gesteht Koda die schreckliche Wahrheit. Schließlich machen sich beide auf den Weg zum Berg, werden aber in einen Kampf mit Denahi verwickelt, der seinen zum Bären verwandelten Bruder nicht erkennen kann. Kurz bevor er Kenai töten kann, erscheinen die Geister, darunter Sitka in Gestalt eines Adlers, und verwandeln Kenai zurück, da dieser nun bereit sei, sein Leben zu opfern und seine Schuld zu begleichen. Dieser versöhnt sich mit seinem Bruder, während Koda kurz den Geist seiner Mutter wiedersehen darf. Kenai entscheidet sich dafür, wieder ein Bär zu werden, da er meint, er werde von Koda gebraucht und es ihm auch schuldig sei - allerdings ist er auch in der Gestalt des Bären bei den Menschen in seinem Stamm jederzeit willkommen.


Quelle: Wikipedia - Bärenbrüder


Andre Schneider