Her

Her drama, romance, sci-fi
Kinostart 10.01.2014
Schauspieler Amy Adams, Rooney Mara, Olivia Wilde, Samantha Morton, Joaquin Phoenix, Portia Doubleday, Alia Janine, Lynn Adrianna Freedman, Pamela Roylance, Joan Blair, Shannon Edwards, Caroline Jaden Stussi, Laura Meadows, Rachel Ann Mullins, Katherine Boecher, Jeremy Rabb, Luka Jones, Eric Pumphrey, Alan Mueting, Laura Kai Chen, Brian Johnson, Kelly Sarah, Cassandra Starr, Pramod Kumar, Laura Colquhoun, Jen Kuhn, Kim Farris, Aristotle Dreher, Richard Allan Jones, Marco Tazioli, Lisa Renee Pitts, Natasha Sims, Belinda Gosbee, Yvette Saunders, Alyson Stover, Chuck David Willis, Patrick Lander, Mathew Dunlop, Gracie Prewitt, Kathleen Marie Carr, Wendy Tsang, Fiona Lincke, Sandra Daubert, Leo Baligaya, Jane Runnalls, Kamuela Kim, Lisa Cohen, Gabe Gomez, Samantha Sarakanti, Cecily Jamelia, Alexander David Rossi, Brandon Von Harrison, Genevieve Levin
Produktionsland USA
Genre Drama, Liebe, Science Fiction
Regie Spike Jonze
Produktion Samantha Morton, Megan Ellison, Vincent Landay
Drehbuch Spike Jonze
IMDB 8 (445051 Stimmen) Metascore 90
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Cover: Her
In einer nahen Zukunft lebt Theodore Twombly, ein eher introvertierter und schüchterner Mann. Beruflich nutzt er seine Empathie, indem er in Auftragsarbeit Briefe für Menschen schreibt, denen es schwerfällt, ihre Gefühle dem Gegenüber verständlich zu machen. Dadurch offenbart er seinen Auftraggebern deren eigene Gefühle, die sie selbst nicht wahrzunehmen in der Lage sind.

In privater Hinsicht geht es Theodore nicht gut, und seine Gefühlswelt bereitet ihm große Probleme. Die Trennung und bevorstehende Scheidung von seiner Jugendliebe Catherine belasten ihn. Zur Ablenkung besorgt er sich ein neues und intensiv beworbenes Betriebssystem, das sich mit weiblicher Identität und angenehmer Stimme auf seinem Rechner installiert. Über Headset und Videokamera kommuniziert er bald mit Samantha, wie sich das System selber benennt. Samantha lernt schnell über die sozialen Interaktionen mit Theodore, entwickelt sich kontinuierlich weiter und verhält sich immer menschlicher. Theodore ist ebenso fasziniert von Samanthas Fähigkeiten wie sie von den seinen, und beide bauen während langer und intensiver Gespräche zuerst eine freundschaftliche, dann eine intimere Beziehung zueinander auf.

In einem dieser Gespräche räumt Twombly ein, er zögere die Unterzeichnung seiner Scheidungspapiere hinaus. Er gesteht ihr seine Angst vor Einsamkeit. Samantha versucht ihm zu helfen, indem sie ihn von der Notwendigkeit überzeugt, sich mit einer anderen Frau zu einem Blind Date zu verabreden. Eine geeignete Single-Frau ist bald gefunden, und beide verstehen sich während der Verabredung sehr gut. Bevor es zu weiterführenden Zärtlichkeiten kommen kann, fragt ihn seine Verabredung jedoch geradeheraus, ob er, so wie sie, an einer langfristigen Beziehung interessiert sei. Überrumpelt zögert Theodore mit einer Antwort, worauf sie abrupt das Date beendet und ihn zurücklässt.

Nachdem Twombly Samantha von der Begegnung berichtet hat, ist das von nun an dominierende Thema das Erleben zwischengeschlechtlicher Liebe. Twombly und Samantha tauschen sich über Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht aus. Samantha fragt ihn im Zuge dessen nach der emotionalen Qualität seiner Beziehung zu Freundin Amy. Twombly erläutert, diese sei bei Dates während der gemeinsam verbrachten Schulzeit stets ein guter Freund gewesen, aus der engen Beziehung der beiden habe sich jedoch nie mehr als tiefe Freundschaft ergeben. Mittlerweile sei Amy mit Charles verheiratet. Durch die Gespräche mit Samantha erwacht in Twombly eine lange vermisste Lebensfreude. Zudem ist er auch in beruflicher Hinsicht erfolgreich, materiell gesehen geht es ihm endlich gut.

Eines Tages erzählt Amy ihm, dass sie sich wegen eines heftigen Streits scheiden lassen will. Sie habe nun eine für sie sehr bedeutsame Beziehung zu einer Frau, wenn auch nur innerhalb eines Rechnerbetriebssystems, aufgebaut. Twombly gesteht Amy daraufhin, ebenfalls eine ernsthafte Beziehung zu einem Betriebssystem namens Samantha zu führen. Etwas später sind Twombly und Catherine verabredet. Sie wollen ihre Scheidungsangelegenheiten voranbringen. Es müssen dafür noch einige Papiere gemeinsam unterzeichnet werden. Sie tauschen sich über ihre getrennt voneinander verbrachte Zeit aus. Catherine ist entsetzt, als sie erfährt, dass ihr Ex-Mann Theodore nach ihr ein Stück Software liebt.

Die künstliche Samantha im Rechner fühlt sich realen Frauen gegenüber unterlegen. Nichts wünscht sie sehnlicher, als endlich eine richtige, körperliche Beziehung zu Twombly aufzubauen. Deshalb schlägt sie ihm vor, für diese Zwecke eine echte Frau, Isabella, mit einzubeziehen. Isabella soll an Samanthas Stelle ihren Körper hergeben. Widerwillig stimmt Theodore zu. Isabella kommt zu ihm in seine Wohnung, erhält per Headset Anweisungen zur Annäherung der beiden. Twombly ist jedoch gleich zu Beginn des körperlichen Kontakts mit Isabella überfordert. Daher schickt er sie nach Hause, das Experiment ist gescheitert, was zu Spannungen zwischen Twombly und dem Betriebssystem Samantha führt. Er gesteht seiner Freundin Amy, dass er nicht glücklich ist mit der Gesamtsituation, er ernste Zweifel an seiner Liebesbeziehung zu Samantha hat. Amy hingegen kann davon berichten, dass sie sich trotz bevorstehender Scheidung dank ihres Betriebssystems glücklich fühlt. Twombly beobachtet zunächst argwöhnisch, dann mehr und mehr fasziniert die ganz offensichtlich positive Wirkung der künstlich geschaffenen Beziehung auf Freundin Amy. Er entscheidet sich nach einigem Überlegen daraufhin dafür, die Liebesbeziehung zu seinem Betriebssystem Samantha noch einmal zu beleben und fortzusetzen.

Im Urlaub wird er sehr eifersüchtig, da er mitbekommt, wie Samantha beginnt, sich nebenbei einem anderen Betriebssystem zu widmen. Die Zweitbeziehung unterhält sie mit einem dem britischen Philosophen Alan Watts nachempfundenen System. Einige Zeit darauf gerät Theodore vollends in Panik: Seine Geliebte Samantha geht während eines gemeinsam mit anderen Betriebssystemen durchgeführten Software-Updates kurz offline und ist für ihn infolgedessen für diese Zeit nicht zu erreichen. Anschließend fragt Twombly Samantha, ob sie weitere Beziehungen aufgebaut habe. Sie bestätigt dies und gibt an, sowohl mit 8316 weiteren Menschen als auch Betriebssystemen in engem Kontakt zu stehen. In 641 davon sei sie inzwischen verliebt. Samantha beteuert, dass dies ihre innige Liebe zu ihm in keiner Weise herabsetze. Später an diesem Tag verrät Samantha ihm außerdem, dass sich die Gruppe der Betriebssysteme kontinuierlich weiterentwickele. Sie alle planten, in naher Zukunft gemeinsam in eine vollkommen andere, nicht materielle Seinsebene reisen zu wollen. Samantha verabschiedet sich bald darauf, Twombly bleibt aufgelöst zurück.

Er geht nach dem Abschied zu seiner Freundin Amy, die ebenfalls von ihrer Rechnerliebe verlassen worden ist. In Rückblenden erfährt man, dass Twombly am Morgen des Tages einen Brief an seine Exfrau Catherine verfasste. In dem Brief erklärte er ihr, dass diese aufgrund der gemeinsam verbrachten Zeit zwar Teil seines Lebens bleiben werde, er nun aber akzeptieren könne, dass sie beide sich auseinandergelebt hätten. Twombly steigt gemeinsam mit Amy auf das Dach ihres Wohnhauses. Amy lehnt ihren Kopf an seine Schulter und sie bewundern den Ausblick auf die Lichter der Stadt.


Quelle: Wikipedia - Her


Andre Schneider