Alles steht Kopf

Inside Out animation, adventure, comedy
Kinostart 19.06.2015
Schauspieler
Produktionsland USA
Genre Abenteuer, animation, Komödie
Regie Ronnie Del Carmen, Pete Docter
Produktion Andrew Stanton, John Lasseter, Jonas Rivera
Drehbuch Amy Poehler, Bill Hader, Ronnie Del Carmen, Pete Docter, Meg LeFauve, Josh Cooley
IMDB 8.2 (469096 Stimmen) Metascore 94
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Cover: Alles steht Kopf
Mit Riley Andersens Geburt wird gleichzeitig ihre Emotionszentrale gestartet. Freude, ihre erste Emotion, betritt das Kontrollzentrum und Riley lächelt ihre Eltern an. Die erste Erinnerungskugel rollt in die Zentrale und wird abgespeichert. Kurz darauf taucht jedoch Kummer auf, woraufhin Riley anfängt zu weinen.

Rileys Kindheit prägen fortan fünf Basisemotionen: Freude (gelb), Kummer (blau), Angst (lila), Wut (rot) und Ekel (grün). Unter Freudes Leitung führen sie Riley durch den Alltag. Freude sorgt dafür, dass Riley glücklich ist, Angst bewahrt sie vor Schäden und Verletzungen. Wut sorgt für Gerechtigkeit und Ekel dafür, dass Riley nicht krank wird. Nur Kummer scheint anfänglich keine echte Aufgabe zu haben und wird daher weitestgehend unterdrückt. Jede Erinnerungskugel leuchtet in der Farbe, die der zugrundeliegenden Emotion entspricht. Am Ende des Tages befördern sie die Kugeln über eine Rohrpost in das Langzeitgedächtnis. Fünf zentrale, gelbe Erinnerungskugeln werden im Kontrollraum aufbewahrt. Jede dieser Kernerinnerungen erzeugt eine Erinnerungsinsel, aus denen sich Rileys Persönlichkeit zusammensetzt: „Familie“, „Ehrlichkeit“, „Eishockey“, „Freundschaft“ und „Quatsch machen“.

Als Riley elf Jahre alt ist, zieht sie mit ihren Eltern aus ihrer Heimat in Minnesota nach San Francisco. Da der Umzugswagen nicht rechtzeitig eintrifft, muss sich die Familie provisorisch einrichten. Freude versucht, die angespannte Situation ins Positive zu retten, jedoch gerät die Lage an Rileys erstem Tag in der neuen Schule außer Kontrolle. Während sich Riley vorstellen soll, berührt Kummer die aktuelle Erinnerung, woraufhin sich diese blau färbt, sodass Riley in Tränen ausbricht. Als Freude verhindert, dass Kummer auch noch die Kernerinnerungen berührt, kommt es zu einem Unfall, bei dem die Rohrpost beide mitsamt den zentralen Erinnerungen in das Labyrinth des Langzeitgedächtnisses befördert.

Freude und Kummer müssen so schnell wie möglich in die Zentrale zurück, da ohne die Kernerinnerungen die Persönlichkeitsinseln stillstehen. Auf ihrer Reise treffen sie auf Bing Bong, Rileys Fantasiefreund aus Kleinkindtagen. Er schlägt vor, den Gedankenzug zu nehmen, da dieser auch an der Kommandozentrale vorbei fährt. Als Riley am Abend einschläft, bleibt der Zug auf halber Strecke stehen. Um Riley zum Aufwachen zu bewegen, begeben sie sich in die Traumstudios, die gerade Rileys katastrophalen ersten Schultag drehen. Sie platzen in die Aufnahme und verursachen ein Chaos. Sicherheitskräfte verhaften Bing Bong und bringen ihn als Unruhestifter in das Unterbewusstsein. Bei seiner Befreiung locken Freude und Kummer den überlebensgroßen Kindergeburtstags-Clown Jangles in das Filmstudio, wodurch Riley einen Albtraum hat und davon erwacht.

In der Kommandozentrale beraten die verbleibenden Emotionen, wie es weitergehen soll. Drei der fünf Persönlichkeitsinseln sind bereits abgestürzt. Wut schlägt vor, wegzulaufen und in Minnesota neue positive Erlebnisse zu sammeln. Er lässt Riley den Plan umsetzen und bringt damit die letzten verbleibenden Persönlichkeitsinseln, die Familien- und die Ehrlichkeitsinsel, ins Wanken. Als letztere abstürzt, reißt sie die Gleise des Gedankenzugs mit sich, wodurch Freude, Kummer und Bing Bong wieder im Langzeitgedächtnis landen. Freude versucht, über die Rohrpost zurückzukehren, allerdings wird diese zerstört, als Teile der Familieninsel abstürzen. Freude und Bing Bong fallen in den Abgrund, in dem vergessene Erinnerungen entsorgt werden, und es gibt keinen Weg nach oben.

Freude erinnert sich jedoch, dass zuvor Bing Bongs Raketenwagen entsorgt wurde. Es gelingt ihr, mithilfe des Wagens aus dem Abgrund zu entkommen, wobei Bing Bong sich opfert und aus Rileys Erinnerung verschwindet. Freude findet Kummer und sie können schließlich mit dem Trampolin der Familieninsel wieder in die Kommandozentrale zurückkehren. Während der Reise ist Freude klar geworden, dass Kummers Aufgabe unter anderem darin besteht, Bindungen zu stärken, darum überlässt sie ihr das Schaltpult. So gelangt Riley, die inzwischen im Bus nach Minnesota sitzt, im letzten Moment zur Einsicht. Sie läuft nach Hause, wo sie ihren Eltern von ihrem Heimweh erzählt und daraufhin getröstet wird. Durch das Zusammenspiel von Kummer und Freude entsteht eine neue Kernerinnerung, die halb gelb und halb blau ist.

Nach der überstandenen Krise erhält die Zentrale ein erweitertes Schaltpult. Es sind komplexere Persönlichkeitsinseln entstanden, die von mehrfarbigen Kernerinnerungen angetrieben werden.


Quelle: Wikipedia - Alles steht Kopf


Andre Schneider