Plaza de España in Sevilla
Die Plaza de España in Sevilla entstand zwischen 1914 und 1928 nach Plänen von Aníbal González als repräsentatives Ensemble für die Iberoamerikanische Ausstellung 1929. Die weitläufige halbkreisförmige Anlage verbindet Formen der Neorenaissance und des Regionalismus mit Mudéjar-Traditionen; kennzeichnend sind Sichtbackstein, Rundbogenarkaden und reich verzierte Keramik. Am Motiv treten diese Materialien deutlich hervor, ebenso die bemalten keramischen Aufsätze entlang der Balustrade. Der umlaufende Kanal mit kleinen Brücken ist ein gestalterisches Element, das Wasser und Architektur miteinander verbindet.