Die Schlacht um den Planet der Affen

Battle for the Planet of the Apes action, sci-fi
Kinostart
15.06.1973
Produktionsland
USA
IMDB
5.5 (26243 Stimmen)
Metascore
40
37 %
Cover: Die Schlacht um den Planet der Affen
Nachdem die Menschen zum Ende des 20. Jahrhunderts die beiden sprechenden Schimpansen Cornelius und Zira getötet hatten, überlebte deren Sohn Caesar und führte Jahre später die Revolution der Affen an, um diese aus der Sklaverei zu befreien.

Nachdem die Menschen einen atomaren Holocaust ausgelöst haben, sind die Metropolen unbewohnbar geworden. Caesar führt eine Gruppe von überlebenden Affen und Menschen an, die auf dem Land eine neue Siedlung gegründet haben, in der Affen und Menschen friedlich, wenn auch nicht vollkommen gleichberechtigt, miteinander leben, da die Affen fürchten, dass eine Gleichstellung der Menschen Krieg und Gewalt und schließlich die Zerstörung der gesamten Erde herbeiführen könnte. Caesars Wunsch entsprechend ernähren sich nun auch die Menschen vegetarisch und essen keine Tiere mehr. Da den Affen in den Jahren der Sklaverei die Furcht vor dem Wort „Nein“ durch Elektroschocks konditioniert wurde, ist es den Menschen verboten, dieses Wort gegenüber Affen auszusprechen.

Der menschliche Lehrer Abe unterrichtet die Affen im Lesen und Schreiben. Der Gorilla-General Aldo nimmt nur widerwillig am Unterricht teil. Als er aus Wut ein Schriftstück von Caesars Sohn zerreißt, sagt Abe das verbotene Wort zu ihm: „Nein“. Aldo und eine Gruppe Gorillas verwüsten daraufhin die Schule und verfolgen den flüchtenden Lehrer, bis Caesar dazwischen geht.

Caesar erklärt seinem menschlichen Freund MacDonald, dass er es bedauere, seine Eltern nicht kennengelernt zu haben und sie nicht mehr um Rat fragen zu können, insbesondere weil sie aus der Zukunft gekommen seien und das Schicksal der Erde gekannt hätten. MacDonald rät ihm darauf, in die „verbotene Stadt“ (auch „tote Stadt“ genannt) zu reisen und sich dort die im atombombensicheren Archiv unter der Stadt gelagerten Magnetbandaufzeichnungen über Cornelius und Zira anzusehen, um mehr über seine Eltern zu erfahren. So machen sich Caesar und MacDonald zusammen mit dem weisen Orang-Utan Virgil auf die Reise.

Sie gelangen ins Archiv und finden das Band der präsidialen Untersuchungskommission von 1973 über Caesars Eltern. In der radioaktiv verseuchten Stadt hat jedoch eine Gruppe von Menschen unter Gouverneur Kolp überlebt. Diese bemerken das Eindringen der drei in die Stadt, interpretieren dieses als Angriff der Affen und schießen auf die Eindringlinge. Den dreien gelingt es jedoch, zu fliehen und unversehrt nach Hause zu gelangen. Gouverneur Kolp will sie jedoch vernichten und schickt einen Spähtrupp hinterher. Nachdem dieser die Affenstadt ausfindig gemacht hat, marschiert die Armee der Menschen auf die Stadt zu, um dem befürchteten Angriff der Affen zuvorzukommen.

In der Zwischenzeit verkündet General Aldo den anderen Gorillas, dass er sich Waffen besorgen wolle, um die Menschen anzugreifen und die Herrschaft über die Affenstadt an sich zu reißen. Caesars Sohn Cornelius hört auf einem Baum heimlich die Rede mit, wird aber von den Gorillas entdeckt. Als Aldo den Ast durchschlägt, auf dem Cornelius sitzt, stürzt dieser ab und stirbt später an den Verletzungen. Das Anrücken der Menschen nimmt Aldo zum Anlass, die Herrschaft zu übernehmen, die Menschen der Affenstadt in einem Gehege einzusperren und die Waffenkammer zu plündern.

Als die menschlichen Angreifer die Affenstadt stürmen, gelingt es den Affen durch eine List, sie in die Flucht zu schlagen. Als Caesar die gefangenen Menschen freilassen will, widerspricht Aldo und will sie töten. Da konfrontiert Virgil, der Spuren am Ast entdeckt hat, Aldo mit dem Tod von Caesars Sohn. Aldos Reaktion weist ihn als schuldig aus, gegen das oberste Affengesetz verstoßen zu haben („Affe tötet niemals Affe“). Von den Affen geächtet, flüchtet Aldo auf einen Baum, von dem er in den Tod stürzt, nachdem ihm Caesar gefolgt ist. Caesar will nun einen Neuanfang wagen, indem er Menschen und Affen fortan die gleichen Rechte einräumt.

Im Jahr 2670, rund 700 Jahre nach Caesars Tod, schließt der als Gesetzgeber bezeichnete Orang-Utan seine Erzählung der Vergangenheit vor immer noch friedlich zusammenlebenden Affen und Menschen ab. In der letzten Einstellung sieht man eine steinerne Caesar-Statue, der eine Träne aus dem Auge läuft.


Quelle: Wikipedia - Die Schlacht um den Planet der Affen


Andre Schneider