I, Tonya

I, Tonya biography, comedy, drama, sport
Kinostart
19.01.2018
Produktionsland
UK, USA, Qatar
Genre
Spache
English
Drehbuch
IMDB
7.5 (176877 Stimmen)
Metascore
77
89 %
Cover: I, Tonya
Der Film gibt zu Beginn an, auf „einander widersprechenden“, aber „wahren“ Interviews mit der ehemaligen Eiskunstläuferin Tonya Harding und ihrem Ex-Mann Jeff Gillooly zu basieren, was klarstellt, dass diese im Folgenden unzuverlässige Erzähler sind.[2] Den Rahmen des Films bilden Interviews mit den Charakteren im Stil einer Mockumentary, die in der Gegenwart angesiedelt sind. Wiederholt wird im Lauf des Films die vierte Wand durchbrochen.

In Rückblenden erzählt Tonya von ihrer kettenrauchenden und ständig alkoholisierten Mutter LaVona Golden, die permanent mit ihr stritt und sogar einmal ein Messer nach ihr warf, das in ihrem Arm stecken blieb. Mit ihrem ersten Freund und späteren Mann Jeff Gillooly kommt es regelmäßig zu körperlichen Auseinandersetzungen, und nachdem sie sich von ihm trennt, schießt dieser sogar auf sie.

Tonyas Ehemann, Jeff Gillooly, beauftragt und bezahlt einen Attentäter für die Einschüchterung der Konkurrentin Nancy Kerrigan. Dieser verletzt Kerrigan mit einer Eisenstange am Knie, die infolgedessen den Wettbewerb nicht fortsetzen kann. Tonya gewinnt zwar die US-amerikanischen Meisterschaften 1994, der Titel wird ihr jedoch wieder aberkannt, nachdem ihre Verbindungen zum Attentat bekannt werden. Die Ermittlungen werden erst nach den Olympischen Winterspielen 1994 beendet, sodass Tonya Harding gegen den Widerstand des US-amerikanischen NOK ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen 1994 gerichtlich durchsetzen kann. Sie erhält drei Jahre Freiheitsentzug auf Bewährung, muss 500 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und eine Geldstrafe von 160.000 Dollar zahlen. Tonya wird außerdem für alle Eiskunstlaufmeisterschaften lebenslang gesperrt.

Andre Schneider