Filme von Akira Kurosawa

Die Handlung hat nichts mit der Rashōmon-Legende zu tun, sondern benutzt sie nur als Handlungsrahmen. Die Legende spielt in einer Untergangs- oder Endzeitstimmung, für die in der japanischen Literatur die ausgehende Heian-Zeit steht. Es geht im Film um die Darstellung der Vergewaltigung einer Frau und der Ermordung ihres Mannes, eines Samurai. Der Film besteht aus drei vollständig voneinander getrennten Ebenen: Der Rahmenhandlung am Rashōmon, einer Handlung vor einem Gericht sowie der Haupthandlung, die während des Filmes viermal in verschiedenen Versionen wiederholt wird, und zwar erzählt jeder der drei am Tathergang Beteiligten eine andere Version des Tatverlaufs; dazu kommt noch die Erzählung eines passiven Zeugen, eines Holzfällers.
Originalname
Rashômon
Starttermin
Genres
Regie
Produktion
Ratings
Score: 87.07
IMDB: 8.2 (148557 Stimmen)
Metascore: 98
Google: 86
Tomatoes: 98
Die beiden heruntergekommenen Gauner Tahei und Matashichi sind auf der Flucht, da der Herrscher des Hauses Akizuki, für dessen Armee sie sich verdungen hatten, besiegt wurde. Unterwegs finden sie in Ästen versteckte Goldstücke aus dem Schatz der Akizuki, wodurch der überlebende General Rokurota Makabe, der diesen Schatz und ein Mädchen in ein befreundetes Nachbarland schmuggeln will, auf sie aufmerksam wird und sich ihrer als Träger bedienen will. Sie geraten in ein kleines Hochtal, welches von steilen Bergen umrahmt ist und wo sich versteckt wenige Gebäude, eine Höhle und eine geheime Quelle befinden. Dort sind die Gauner, die hier auch auf das geheimnisvolle Mädchen treffen, für eine kurze Zeit geschützt; es ist die verborgene Festung. Die Ruhe ist aber nicht von Dauer. Getarnt als Holzsammler machen sich die drei mit der Prinzessin Yuki, die eine Stumme spielt und von deren Identität Tahei und Matashichi nichts wissen, auf die gefahrvolle Reise.
Originalname
Kakushi-toride no san-akunin
Starttermin
Genres
Regie
Produktion
Ratings
Score: 73.94
IMDB: 8.1 (32994 Stimmen)
Google: 90
Tomatoes: 97
Ein Rōnin (Toshirō Mifune) kommt in ein Dorf, in dem zwei rivalisierende Unternehmer, die Ushi-Tora und die Seibei, um die Herrschaft kämpfen und Schlägerbanden anheuern. Er quartiert sich in einem Wirtshaus ein und beobachtet die Situation. Schließlich fasst er den Plan, die Banden gegeneinander auszuspielen, mit dem Ziel, dass sie sich gegenseitig auslöschen. Er tötet drei Mitglieder der Ushi-Tora in einem offenen Kampf und bietet anschließend seine Dienste den Seibei an. Im weiteren Verlauf des Filmes wechselt er dann mehrfach die Seiten, da beide Banden von seiner Stärke überzeugt sind und mit ihm den Sieg über die Rivalen erreichen wollen.
Originalname
Yôjinbô
Starttermin
Genres
Regie
Produktion
Ratings
Score: 74.02
IMDB: 8.3 (92937 Stimmen)
Google: 87
Tomatoes: 97
Im Japan des 16. Jahrhunderts beschließt der alternde Fürst Hidetora Ichimonji, sein in lebenslanger harter Arbeit erbautes Reich unter den Söhnen Taro, Jiro und Saburo aufzuteilen. Der Älteste, Taro, erhält die wichtige erste Burg und wird der neue Fürst des Ichimonji-Clans. Die beiden anderen Söhne erhalten die zweite und dritte Burg und sollen ihren Bruder unterstützen. Hidetora will jedoch nominell der Führer des Clans bleiben und den Titel des „Großfürsten“ behalten. Die Stärke dieses Bundes will Hidetora verdeutlichen, indem er zeigt, dass ein Bündel aus drei Pfeilen im Gegensatz zu einem einzelnen Pfeil nicht zerbrochen werden kann. Saburo gelingt es jedoch, auch die drei Pfeile zu zerbrechen, und er bezeichnet die Idee des Vaters als dumm. Als Saburo den Plan seines Vaters weiter kritisiert – schließlich habe dieser sein Reich auf Verrat und Intrige errichtet und erwarte nun, dass seine Söhne genau dies nicht tun...
Originalname
Ran
Starttermin
Genres
Ratings
Score: 81.57
IMDB: 8.2 (95925 Stimmen)
Metascore: 96
Google: 74
Tomatoes: 96

Andre Schneider